Wasserdampf oder Brandrauch?

Verwechslungen wie beim Einsatz vom Samstagmorgen kommen gerade im Winter häufig vor, wenn Wasserdampf ins Freie strömt, zum Beispiel aus Klimaanlagen großer Gebäude. Wasserdampf ist dabei weiß, die Wolken werden leicht vom Wind leicht verweht und es ist kein typischer Brandgeruch wahrnehmbar. Da bei Gebäudebränden die Verbrennung meistens unter Sauerstoffmangel und damit unvollständig stattfindet, ist Brandrauch durch den entstehenden Ruß dunkel bis schwarz. Durch die Thermik der heißen Luft werden die Partikel nach oben gewirbelt und es entsteht eine Rauchsäule. Oft kann man einen Brand auch schon aus großer Entfernung riechen.
Bestehen Zweifel, ob es sich um Brandrauch oder Wasserdampf handelt, sollte auf jeden Fall die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.