Author: Jeremy Eckstein

Johann Resch verstorben

Wir trauern um einen Kameraden der Alters- und Ehrenmannschaft.

Johann Resch verstarb im Alter von 89 Jahren. Johann trat am 10.01.1969 in die Feuerwehr Edingen ein und war dort 51 Jahre ein treues Mitglied. Für diese herausragende Leistung erhielt er vom Kommando vor einem Jahr die goldene Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes verliehen.
51 Jahre Mitgliedschaft und Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen. Das ist ein nicht alltäglicher Verdienst für den wir uns selbstverständlich bedanken möchten.

Lieber Johann, wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen den Angehörigen viel Kraft in diesen schweren Tagen.

Ruhe in Frieden!

Europäischer Tag des Notrufs 112

Der 11. Februar ist der Europäische Tag des Notrufs 112. Mit dem Aktionstag soll die lebensrettende Rufnummer in der Bevölkerung noch bekannter gemacht werden. Das Datum wurde bewusst gewählt: der 11. Tag steht für die 11 und der Februar als zweiter Monat im Jahr für die 2.

Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112.

Im Notfall richtig verhalten: Die fünf W

Damit die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle schnell geeignete Einsatzkräfte alarmieren können, müssen Sie als Anrufer wichtige Informationen durchgeben. Dafür gibt es die fünf „W“-Fragen:

1. Wo ist das Ereignis?

Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (zum Beispiel Gemeindename oder Stadtteil, Straßenname, Hausnummer, Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung, Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen)!

2. Wer ruft an?

Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen!

3. Was ist geschehen?

Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen (was ist geschehen? was ist zu sehen?), beispielsweise Verkehrsunfall, Absturz, Brand, Explosion, Einsturz, eingeklemmte Person!

4. Wie viele Betroffene?

Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen! Geben Sie bei Kindern auch das – gegebenenfalls geschätzte – Alter an!

5. Warten auf Rückfragen!

Legen Sie nicht gleich auf, die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle benötigen von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen!

Rauchmelder – Lebensretter

Wenn ein Rauchmelder alarmiert, obwohl es nicht brennt, kann das verschiedene Ursachen haben. Die große Mehrzahl aller Falschalarme sind Täuschungsalarme. Das heißt, der Rauchmelder löst Alarm aus, weil Staub, Insekten, Wasserdampf oder Verunreinigungen der Luft infolge von Renovierungsarbeiten in die Messkammer des Melders gelangen. Um Täuschungsalarme zu verhindern, empfiehlt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ den Einsatz von Q-Rauchmeldern. Sie sind gegen das Eindringen von Fremdkörpern in die Rauchmesskammer, Temperaturschwankungen sowie Korrosion besonders gut geschützt.

Von einem Fehlalarm spricht man, wenn die Messtechnik des Melders fehlerhaft ist. So kann der Ausfall von empfindlichen Gerätekomponenten oder eine beeinträchtigte Funktion zu einem Alarm des Rauchmelders führen. Q-Rauchmelder bieten auch hier mehr Sicherheit als herkömmliche Rauchmelder, deren schnelle Ansprechempfindlichkeit häufiger für Fehlalarme sorgt. Das „Q“ ist ein unabhängiges, herstellerneutrales Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder mit geprüfter 10-Jahres-Langzeitbatterie. Sie sind langlebiger, stabiler und haben eine verbesserte Elektronik sowie Eigenüberwachung. „Wir möchten jeden ermuntern, nicht am falschen Ende zu sparen und verlässliche Q-Rauchmelder einzubauen. Damit werden Fehl- sowie Täuschungsalarme und letztlich auch unnötige Alarmierungen der Feuerwehr vermieden, weil jemand fälschlich denkt, es brennt“, meint Norbert Schaaf, Vorstandsvorsitzender im BHE Bundesverband Sicherheitstechnik. Ebenso ist die richtige Wartung entscheidend: Rauchwarnmelder sind gemäß ihrer Bedienungsanleitung, jedoch mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Ein Eigentümer und Vermieter ist nach Gesetz und Rechtsprechung verpflichtet, die Mietsache im vorgeschriebenen Zustand zu halten. Im Fall des Rauchmelders hat er also dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm installierten Melder entsprechend der Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich, geprüft werden und die Betriebsbereitschaft der Melder sichergestellt wird. Dies gilt nicht nur für den selbst genutzten sondern auch für vermieteten Wohnraum.

Das Mietrecht lässt jedoch zu, dass der Vermieter eine Vereinbarung mit seinem Mieter abschließt, die Installation, regelmäßige Prüfung und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft auf den Mieter überträgt. Werden bei einem bestehenden Mietverhältnis Rauchmelder nachgerüstet, kann eine Ergänzungsvereinbarung zum Mietvertrag abgeschlossen werden. Eine solche Pflichtenübertragung auf den Mieter erfordert allerdings immer den einvernehmlichen und beiderseitigen Abschluss des Vertrages!

Während der gesamten Mietdauer ist der Vermieter verpflichtet zu überprüfen, ob der Mieter die Rauchmelder Wartung durchführen kann und dieser Pflicht auch tatsächlich nachkommt. Hier besteht kein Unterschied etwa zur sogenannten Räum- und Kehrpflicht.

Nachruf Stefan Hirsch

Wir trauern um einen Kameraden der Alters- und Ehrenmannschaft.

Stefan Hirsch verstarb vergangene Woche im Alter von nur 62 Jahren. Stefan trat 1970 in die Jugendfeuerwehr Weinheim ein, bevor er 1976 in die dortige Wehr überging. 1986 zog er nach Edingen-Neckarhausen und engagierte sich auch hier in unserer Gemeinde ehrenamtlich als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und war über 26 Jahre unser Gerätewart. Oberbrandmeister Stefan Hirsch, der ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele war, hatte sich in zahlreichen Lehrgängen fortgebildet und war unzählige Male für 100%-igen Dienstbesuch geehrt worden, was sein außerordentliches Engagement bezeugt.

Lieber Stefan, wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Neue Zusatzalarmierung

 „Der Überblick über die Tagesverfügbarkeit der Mannschaft wird für die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr immer wichtiger. Bei mangelnder Einsatzstärke ist es absolut notwendig, frühzeitig Verstärkung nachfordern zu können“ – so beurteilt Kommandant Stephan Zimmer die aktuelle Situation. Die verringerte Verfügbarkeit von Einsatzkräften stellt die Freiwillige Feuerwehr besonders unter der Woche vor eine große Herausforderung.

Um dieser entgegenzuwirken wurde nun bei der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen eine digitale Plattform zur sekundären Alarmierung der Einsatzkräfte eingeführt, welche eine strukturierte Einsatzplanung bereits zu Beginn eines Feuerwehreinsatzes ermöglicht. Mit dem Alarmierungssystem Alamos FE2 können die Einsatzkräfte zusätzlich zur bisherigen Alarmierung per Funkmeldeempfänger („Piepser“) über die Smartphone-App aPager PRO (s. Foto rechts) alarmiert werden. Im Vergleich zu den Funkmeldern können die Einsatzkräfte über die Smartphone-App per Rückmeldung angeben, ob sie am aktuellen Einsatz teilnehmen (s. Foto rechts). Die Rückmeldungen der Einsatzkräfte werden gesammelt und anschließend mit weiteren einsatzrelevanten Daten auf Monitoren in beiden Gerätehäusern (s. Foto links) sowie auf einem Tablet für Führungskräfte angezeigt.

So kann schon frühzeitig erkannt werden, in welcher Anzahl die jeweiligen einsatztaktischen Funktionen im Einsatz zur Verfügung stehen (z. B. Atemschutzgeräteträger, Maschinisten…). Neben dieser Funktion liefert die App auch Informationen über die generelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte außerhalb des Einsatzes, sodass die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr zu jeder Zeit sichergestellt werden kann. Das Alarmierungssystem bietet zudem noch viele weitere Möglichkeiten zur Erhebung und Darstellung einsatztaktischer Daten, welche vom 7-köpfigen Planungsteam der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Der Grundstein für die Installation des Systems wurde bereits im Frühjahr 2019 gelegt. Die Idee zur Einführung eines Alarmierungssystems wurde im Feuerwehrausschuss diskutiert und die Beschaffung beschlossen. Die Planungsgruppe analysierte darauf verschiedenste Anbieter und stellte diese zum Vergleich gegenüber. Zu diesem Zweck wurde eine Entscheidungsanalyse durchgeführt, in welcher die jeweiligen Anbieter auf die Erfüllung verschiedener Kriterien überprüft wurden (z. B. Rückmeldefunktion, Kompatibilität mit Digitalfunk…). Dabei überzeugte vor allem die Alamos GmbH aus Unterglauheim mit ihrer vielseitigen Alarmplattform FE2, da dieses System alle gewünschten Kriterien der Feuerwehr optimal erfüllte.

Nach der Auswertung durch die Entscheidungsanalyse entschied das Planungsteam gemeinsam mit dem Kommando die Beschaffung des Alamos-Alarmierungssystems. Nach einer umfangreichen Überarbeitung der IT-Infrastruktur wurde das System Mitte 2020 auf den Feuerwehrservern installiert. Nach der weiteren Einrichtung und Anpassung auf die Bedingungen der Feuerwehr erprobte eine Testgruppe von 30 Personen die Funktion der Alarmierung in der Praxis. Nach Abschluss der 4-wöchigen Testphase erhielt auch die restliche Mannschaft einen Zugang zur Alarm-App sowie die entsprechende Schulung. Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen wurden alle Besprechungen und Schulungen im Zusammenhang mit der Zusatzalarmierung erfolgreich online durchgeführt. Das Alarmierungssystem ist seit dem 19.12. in vollem Umfang bei der Freiwilligen Feuerwehr Edingen-Neckarhausen aktiv.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Freiwillige Feuerwehr Eppelheim für die große Unterstützung bei der Einrichtung der Alarmplattform. Wir freuen uns sehr darauf, von den Vorteilen der Zusatzalarmierung zu profitieren und sind fest davon überzeugt, dass uns das Alamos-System einen großen einsatztaktischen Mehrwert bietet!

Hendrik S. Henn, 24.12.2020

Einsatzstatistik 2020

Willkommen im neuen Jahr 2021
Um das alte Jahr unserer Wehr hinsichtlich der Einsätze Revue passieren zu lassen, möchten wir die Jahresstatistik 2020 vorstellen.

Einsatztageszeit_Vergleich2

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Die Tagesverfügbarkeit ist nicht nur für unsere Wehr ein Problem.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Feuerwehr-Kameradinnen und -kameraden, ihren Angehörigen und Freunden sowie allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Auch in einer für alle schweren Zeit, gilt es trotz Abstand zusammenzuhalten. Bleibt gesund und wir freuen uns auf ein hoffentlich ruhigeres, schöneres und geselligeres Jahr 2021.

Neue Mitglieder der Einsatzabteilung

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Dossenheim führten wir im Oktober die Grundausbildung für Feuerwehr-Anwärter*innen durch. Nun haben es die Mädls und Jungs geschafft und dürfen sich als Teil der Einsatzabteilung sehen und zu Einsätzen mit ausrücken.
Der Lehrgang in Eigenregie war aus Sicht des Kommandos der Feuerwehr Edingen-Neckarhausen und Dossenheim ein voller Erfolg.
„Dazu beigetragen hat natürlich die große Motivation und die an den Tag gelegte Disziplin der Teilnehmer“, sagte Kommandant Stephan Zimmer dankend.

Dieser Lehrgang war aufgrund der sehr strengen Hygiene-Maßnahmen sehr besonders. Während der Lehrgangstage durften andere Feuerwehrleute nicht in die Gerätehäuser, die Lehrgangs-Teilnehmer waren streng von anderen Kameraden der Einsatzabteilung getrennt und auch die genutzten Gegenstände und Fahrzeuge wurden nach den Übungen desinfiziert.

Von hier aus noch einmal Gratulation zum bestandenen Lehrgang und willkommen in der aktiven Wehr. Kommt immer heil und gesund aus den Einsätzen zurück!

Bundesweiter Warntag fehlgeschlagen

Na das war heute leider nichts. Eigentlich hätten zum ersten Bundesweiten Warntags in unserer Gemeinde Rundfunk- und Fernsehsendungen unterbrochen werden sollen und Warn-App´s wie Nina und KatWarn hätten Warnmeldungen auf die Smartphones senden sollen.
In Edingen-Neckarhausen und in vielen Orten in ganz Deutschland kam die Warnung leider weder über Rundfunk noch über die Katastrophenwarn-Apps Nina und KatWarn an. Woran der Fehler liegt, gilt jetzt zu erforschen. Da haben die Mitarbeiter des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die jeweiligen Innenministerien und Behörden nun einiges aufzuarbeiten.
Die bundesweite Meldung über das Modulare Warnsystem (MoWas) konnte nur verspätet zugestellt werden. Grund dafür ist eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen. Das im Vorfeld mit den beteiligten Partnern besprochene Auslösekonzept sah eine reine Auslösung durch den Bund mit MoWaS vor.
Jedoch hatten nach ersten Meldungen viele Leitstellen eigene Warnmeldungen erstellt und so das Gesamtsystem überlastet.

p.S. in Edingen-Neckarhausen und in vielen weiteren Orten wurden die Sirenen, meist noch Relikte aus dem Kalten Krieg, vor vielen Jahren abgeschafft. Die heute gehörten Sirenen kamen aus den Stadtteilen Mannheims, die 2017 flächendeckend installiert wurden. Jedoch waren auch diese teilweise nur sehr leise zu hören.Dann kommt es im Ernstfall auf uns an. Wir fahren im Fall der Fälle durch unsere Gemeinde und informieren die Anwohner über Lautsprecherdurchsagen.

Auf die Plätze, Stifte, malt…

🔥Liebe Kids…AUFGEPASST!!🔥

Seit einigen Tagen sind Schulen und Kindergärten aufgrund des Corona-Viruses geschlossen und aus unerklärlichen Gründen haben unsere Fahrzeuge die Farben verloren. Jetzt kommt es auch auf euch an. Zuhause bleiben ist natürlich auf Dauer echt langweilig, aber es hilft, die Ausbreitung zu verlangsamen. Sucht euch also ein Motiv eines unserer Fahrzeuge aus, malt es kreativ aus und schenkt unseren Fahrzeugen einen neuen Look.  Schickt uns eure Kunstwerke per Nachricht und wir werden alle Kunstwerke auf unserer Facebook-Seite ausstellen. Der 🏆Gewinner🏆 wird am Ende über die meisten Likes ermittelt. Aaaaber nicht schummeln. Malen dürfen nur die Kinder 😉 Einsendeschluss ist der 03.04.2020! Los geht’s… ✏

(Für das nächste Bild nach links wischen?